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Heinsberger Nachrichten 1.7.2009

SPD-Kandidatin Astrid Wolters setzt in Erkelenz auf "Herz und Verstand"

 

Wahlkampf mit der Gesamtschule

 

Erkelenz. Die Sozialdemokraten stimmten sich auf die Kommunal­wahl ein. Die Kandidaten der 22 Wahlkreise trafen sich zum Mei­nungsaustausch und gemeinsa­men Essen. Dabei, so betonte die Spitzenkandidatin Astrid Wolters, sollte es nicht kämpferisch, son­dern eher gemütlich zugehen. Ganz ohne Politik ging es an dem Abend natürlich trotzdem nicht. Wolters, die in ihrem Wahlkampf auf "Herz und Verstand" setzt, umriss in einer kleinen Tischrede ihre Wahlziele und Eckpunkte des Programms.

Ein zentrales Thema ihres Wahlkampfes wird die ge,forderte zusätzliche Gesamtschule im Nordkreis sein. Die hohen Anmel­dezahlen und die Zahl derer, die abgewiesen werden müssten, sprä­chen eine eindeutige Sprache und gäben den erklärten Willen vieler Eltern wieder, ihre Kinder auf eine

Gesamtschule zu schicken. Die Ablehnung der CDU sei ideolo­gisch bedingt. Deshalb werde die Erkelenzer SPD kommunenüber­greifend mit den Genossen aus Wegberg und Hückelhoven für eine Gesamtschule im Einzugsge­biet kämpfen. Dementsprechend werde es im August eine zentrale Veranstaltung geben, bei dem das Thema im Mittelpunkt stehen wird.

Ein weiteres Thema ihres Wahl­kampfes werde ein einzurichten­der Ehrenamtspreis sein. Wolters erklärte, dass das unbezahlte und freiwillige Engagement vieler Bür­ger in Vereinen, der Kirche und für die Jugend hervorgehoben und gebührend geehrt werden müsste. Seit Jahren würden in Er­kelenz die Sportler und Ehrenamt­ler im Sport geehrt und jährlich in einem großen Festakt ausgezeich­net. Daher müsse auch das ehren-

amtliche Engagement außerhalb des Sports Beachtung und Würdic gung finden. Darüber hinaus sprach sie sich für das Solidaritäts­prinzip aus, das in der Gesellschaft keine Alternativen habe. "Die Star­ken müssen die Schwachen tra­gen, zu Hause, im Verein und in der Politik", erklärte sie.

'Der mehrmals an sie herange­tragenen Forderung nach einem aggressiven Wahlkampf erteilte sie eine klare Absage. Gute Argu­mente, ein aussagefähiges Pro­gramm, aber auch Wertschätzung und Respekt gegenüber den poli­tisch Andersdenkenden seien das richtige Rezepte, um die Wähler­gunst zu erlangen. "Ich mag Men­schen, und da schaue ich nicht auf die politische Gesinnung", beton­te sie. Den Kandidaten machte sie Mut, denn "mit Optimismus und Kraft" könne man für die politi­sche Mehrheit kämpfen. (syn)

 




Heinsberger Nachrichten 19.3.2009

Die Grünen sind eine für weitere Gesamtschule

 

Ratheim als Standort nach wie vor Thema. Schafft Urteil neue Grundlage? Brigitte Brenner:

"Die Politik läuft am Willen des Bürgers vorbei!

 

 

Hückelhoven. Die Gesamtschule ist für die Hückelhovener Grünen immer noch ein Thema, für das es zu streiten lohnt. Auf der Mitglie­derversammlung hatte auch der noch amtierende Fraktionsvorsit­zende Dr. Henning Herzberg betont, dass er über die Haltung der Stadt zu einer Gesamtschule in Hückelhoven "nicht glücklich" sei.

Nun sei es Aufgabe des Kreises, den Bedarf für eine zweite Gesamt­schule im nördlichen Kreisgebiet zu klären. Auch seine Fraktions­kollegin Brigitte Brenner betonte, dass die Grünen in Hückelhoven und im Kreis als erste das The­ma aufgegriffen hätten. Eine von ihnen ange­regte Elternbefragung sei jedoch an der Mehr­heitsfraktion geschei­tert. So forderte sie eine Stärkung der örtlichen Initiativen und ein Mitsprache­recht bei dieser Entscheidung. "Die Politik läuft am Willen des Bürgers vorbei."  

Grundlage für neue Diskussion

Eine Grundlage für eine erneute Diskussion des Themas sehe sie in der Entscheidung des Kölner Ver­waltungsgerichtes, das der Klage der Stadt Bonn gegen die Bezirks- Regierung stattgegeben hat. Die­se hatte die Errichtung einer vier­ten Gesamtschule wegen "fehlen­der Homogenität der Schüler­schaft" nicht zustimmen wollen. Ähnlich wurde auch im Falle der zusätzlichen Gesamtschule in Ratheim argumentiert. Das Urteil von Köln stelle die Rechtsgrundla­ge für einen erneuten Vorstoß für eine Gesamtschule dar.

Schon vor vier Jahren, so fügte Brenner hinzu, habe die Ansied­lung der Waldorfschule an der Ratheimer Burgstraße bei Verwal­tung und Fraktionen wenig Anklang gefunden. Die Waldorf­schule stelle aufgrund ihrer Struk­tur ebenfalls eine Art Gesamtschu­le dar. Heute ist die Schule in Ars­beck heimisch geworden und tra­ge zur Vielfalt der Wegberger Schullandschaft bei.

Nicht nur bei den Grünen ist die Gesamtschule ein Thema. Auch bei der SPD und den Linken steht das Thema ganz oben im Wahlkampfprogramm .. (hewi)

 

 


Heinsberger Nachrichten 17.3.2005

2300 Kilometer bis zu den Freunden gereist

 

50-köpfige Delegation aus dem estischen Tabivere besucht die Anita-Lichtenstein-Gesamtschule in Geilenkirchen. Ein umfangreiches ·Programm.

 

Geilenkirchen. Auf Einladung der Anita- Lichtenstein-Gesamtschule traf gestern eine 50-köpfige Grup­pe von Schülern und Begleitperso­nen aus Estland nach 28-stündiger reiner Fahrtzeit mit ihrem Dop­pelstockbus am Sonntagabend in Geilenkirchen ein.

Am Sonntag gegen Mittag hatte die Gruppe die polnisch-deutsche Grenze passiert, nachdem sie zuvor in Polen übernachtet hatte. Trotz der insgesamt 2300 IGlome­ter-Strecke von Tabivere nach Gei­lenkirchen zeigten sich die Gäste am Montagmorgen auf dem Marktplatz erstaunlich fit. Hier wurden die von Schulleiter Klaus Braun und Konrektor Uwe Böken begleiteten Besucher von Bürger­meister Andreas Borghorst im gro­ßen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ersten Bür­ger Geilenkirchens stellte dieser höchstpersönlich anhand einer Power-Point-Präsentation die Stadt an der Wurm in Wort und Bild vor. Dabei ließ Borghorst auch nicht die historische lind wirtschaftliche Entwicklung, die Gewichtung der Kommune als Schulstadt und Mittelzentrum mit Nahversorgung und hohem Frei­zeit- und Killturangebot sowie den Nato-Verband aus.

Dolmetscherin Vaike Hint über­setzte seine Worte unkompliziert ins Estische. Die in Gastfamilien in Geilenkirchen und Umgebung untergebrachten zwölf bis 18 Jah­re alten Schülerinnen und Schüler haben in den nächsten Tagen ein umfarlgreiches Programm zu bewältigen ..

Beim gestrigen ersten Ausflugs­tag lernten die Gäste aus Estland den Kreis Heinsberg sowie Aachen oder Jüllch kennen, der heutige Dienstag führt die Gruppe, - je nach Wunsch - zum Awacs-Ver­band oder nach Maastricht.

In den folgenden Tagen stehen noch Düsseldorf Exkursion mit Empfang im Landtag, Grillabend und individuelle Angebote mit den Gastfamilien auf dem Pro­gramm. (g.s.)

 





Heinsberger Nachrichten 6.2.2009

 

 

Die vierte Gesamtschule kommt vielleicht im Sommer 2010

 

 

Elterninitiative von Städten im Norden des Kreises Heinsberg enttäuscht. Statt 2009 soll der Plan jetzt später umgesetzt werden. Hückelhoven

 

Die Elterninitiative für eine weitere Gesamtschule im Norden des Kreises Heinsberg hat bis zuletzt um den Start eines An­meldeverfahrens bereits für das kommende Schuljahr gearbeitet. Nachdem Mitte 2008 von der Be­zirksregierung Köln noch mitge­teilt wurde, die Zahl von mindes­tens 112 Anmeldungen aus einer Stadt sei erforderlich, um an den Start zu gehen, wurden die zuletzt alleine für Hückelhoven mit 120 Unterschriften erreichte Zahl le­diglich als "Indiz" auch von Seiten der Kommunalverwaltung hinge­stellt. Man verstecke sich in Hückelhoven hinter einem in Auf­trag gegebenen kreisweiten Schul­entwicklungsplan, der erst. zum nächsten Jahr Ergebnisse bringen soll, glaubt die Elterninitiative: "Hier werden klare Zahlen, die von befragten Eltern stammen, als Indiz abqualifiziert und der an­hand der Zurückweisungszahlen ja bereits seit Jahren bestehende Elternwille von der Politik igno­riert. "

 

"Chance vertan"

 

Die Stadt Hückelhoven habe die Chance vertan, bereits jetzt zur Schulstadt zu werden und alle Schulformen am Ort anbieten zu können, auch wenn in der Landes­regierung immer neue und andere Hürden für Gesamtschulen aufge­baut würden. Warum die Schulpo­litik so klar am Elternwillen vorbei gehe und nicht gerade aus dem parteipolitischem Streit herausge­halten werde. sei mehr als ärger­lich.

Wenn diese Art der Ignorierung des Willens mündiger Bürger nicht bald beendet werde, müsse

man sich über sinkende Wahlbe­teiligungen und politisches Desin­teresse nicht wundern.

Die Elterninitiative werde aber ihre Arbeit nicht einstellen, son­dern wolle den Gremien in Hückelhoven, Wegberg und Erke­lenz auch weiterhin den Elternwil­len deutlich machen, so dass viel­leicht im Sommer 2010 eine wei­tere Gesamtschule im Nordkreis an den Start gehen könne.

 

 




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