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Düren lokal


Mi, 23. Dez. 2009
Dürener Nachrichten / Lokales / Seite 19

Gesamtschüler engagierten sich für die Tafel

Düren. In den vergangenen Tagen wurden von vielen Klassen der Heinrich-Böll-Gesamtschule liebevoll Pakete gefüllt und weihnachtlich dekoriert. Sie wurden der Dürener Tafel für Kinder und Familien gespendet, die nicht ihr täglich Brot haben.

Die Tafel engagiert sich für Menschen, denen es nicht so gut geht, und die am Rande der Wohlstandsgesellschaft leben. Der Vorsitzenden der Elternpflegschaft an der Heinrich-Böll-Gesamtschule, Regina Dessl, diente dieses Engagement der Tafel als Anregung für das vorweihnachtliche Schulprojekt.

Ihre Idee, Weihnachtspakete für die Dürener Tafel zu packen, fand unter Schülern und Lehrern großen Anklang.

 




Artikel, erschienen am 27.09.09 in der „Dürener Zeitung“ und den „Dürener Nachrichten“:

 

Seel nimmt Gesamtschulen in Schutz

CDU-Landtagsabgeordneter diskutiert vor Ort über den Abiturnotenschnitt

Düren. Der CDU-Landtagsabgeordnete Rolf Seel wollte es genau wissen: Bei seinem Besuch an der Heinrich-Böll-Gesamtschule diskutierte er mit Schulleiter Hermann Josef Geuenich über das Papier des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Evaluation des Zentralabiturs 2008. Besonderheiten der Gesamtschule wurden ausführlich dargestellt, wie die Förderung sowohl der schwachen als auch der guten Schüler in den Hauptfächern, Fragen der Lehrerversorgung und die Zusammensetzung der Schülerschaft.

Hermann Josef Geuenich wies auf den im Vergleich zum Gymnasium wesentlich höheren Prozentsatz von Schülern mit Migrationshintergrund hin. Auch die Zusammensetzung der Oberstufe nach Herkunftsschulen zeigt ein anderes Bild als das am Gymnasium. Schulleiter Geuenich: „Die Hälfte der Schüler kommt aus unserer Gesamtschule, die andere Hälfte zum größten Teil aus den umliegenden Realschulen, zu einem wesentlich kleineren Teil aus den Hauptschulen und nur vereinzelt von Gymnasien“.

Rolf Seel fasste seine Meinung über den Unterschied in der Abiturdurchschnittsnote (Gymnasium 2,59, Gesamtschule 2,87) so zusammen: „Berücksichtigt man die Unterschiede in der Schülerzusammensetzung von Gymnasium und Gesamtschule, so kann man die Durchschnittsnoten nicht eins zu eins vergleichen und den Gesamtschulen eine weniger qualifizierte Arbeit vorwerfen. Viele Schüler machen ihr Abitur an der Gesamtschule, von denen man am Ende der Klasse 4 nicht erwartet hätte, dass sie jemals eine Ober stufe besuchen würden. Weiß man das, so erscheint der Unterschied im Notendurchschnitt eher klein und das spricht für die engagierte und integrative Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.“

 


AZ 23.6.09

Bildung zwischen Vielfalt und Mangel

Jülich. Wie viel Schule braucht Jülich? Zur Diskussion dieser Frage hatten Bündnis 90/Die Grünen ins Glashaus im Brückenkopf eingeladen. In exakt zwei Stunden wurde dank des geschickten Moderators Peter Brendel mit Podium und Publikum angeregt «zwar nicht die komplette Schulpolitik des Landes reformiert, aber interessante Ansätze diskutiert».

Der vielleicht interessanteste Aspekt kam wenige Minuten vor Schluss aus dem Publikum: Hermann-Josef Gerhards, Leiter der Gesamtschule Niederzier/Merzenich: «Jülich braucht keine Gesamtschule; Linnich braucht eine. Wir haben die Rurtalbahn».

Gerhards hielt nichts davon, «vier Jülicher Schulen um eine fünfte zu ergänzen». Gudrun Zentis aus der Kreistagsfraktion bekräftigte die Idee, «Potential von unten heranwachsen zu lassen». Das sei in der Fraktion auch schon überlegt worden.

In der eröffnenden Podiumsdiskussion sprach sich Sigrid Beer, MdL und schulpolitische Sprecherin der Grünen, für ein «integratives Schulsystem» aus, in dem «alle Kinder individuell gefördert werden. Überall gibt es Diskussion und Systementwicklung, nur in NRW nicht», monierte sie.

Für eine «Verbesserung im System», aber für die bestehende «Schulvielfalt und Schulwahlfreiheit» plädierte Peter Silbernagel, Gymnasiallehrer und Vorsitzender des Philologenverbandes NRW. Als Vertreter der Landeselternschaft der Realschulen in NRW betonte Rainer Brüggemann die «Vielfalt bietende Neigungsdifferenzierung der Realschulen».

Unterstützung wurde ihm durch Peter Schmitz zuteil, bis vor kurzem Leiter der Realschule Aldenhoven und CDU-Ratsherr, dessen «Herz für die Realschule» schlage. Er habe in seiner 20-jährigen Tätigkeit im Rat der Stadt Jülich «keine ernsthaften Bestrebungen» für die Gründung einer Gesamtschule beobachten können. Ferner unterstrich er die hohen Anmeldezahlen von über 80 Prozent an den drei Jülicher Gymnasien und betonte: «Fördern kann man an jeder Schule gleichermaßen, wenn genug Lehrer vorhanden sind».

Mit der Aktion «Zahlen zeigen Zustände» hatte Dr. Maike Arz als Schulpflegschaftsvertreterin der Gesamtschulen der Region Aachen, Düren, Heinsberg im Vorfeld auf sich aufmerksam gemacht. Sie kritisierte den erheblichen Mangel an Gesamtschulplätzen. «Das passiert in keinem anderen Schulsystem», protestierte sie.

Als Vertreter der Stadtelternschaft Jülich stelle Sonderpädagoge Cornel Kranen fest: «Eltern wollen eine Bildungsvielfalt, ein dreigliedriges Schulsystem haben, das hat die Diskussion um die Realschule gezeigt». Sowohl die «integrative Beschulung» wie auch die Ziele der Offenen Ganztagsgrundschule nannte er «toll». Er vermisse «allerdings vehement den politischen Willen, die Integration auch durchzusetzen». Die Sonderpädagogik zum Beispiel sei «chronisch unterbesetzt».

Redner aus dem Publikum lobten unter anderem das reformierte schwedische Schulsystem und die gute Vorschularbeit in Belgien.

Trotz lebhafter Diskussion herrschte unter den Anwesenden Einigkeit darüber, dass mehr Schulsozialarbeiter gebraut würden, dass das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern besser und mehr Durchlässigkeit zwischen den Schulsystemen erreicht werden müsse.

 

 




 

AN 20.3.09

Gesamtschulen haben nach wie vor einen großen Zulauf

Von Andreas Bongartz 20.03.2009, 17:39

Düren. Oft hat man etwas erst dann richtig verstanden, wenn man es mit eigenen Worten erklären kann. Ein Prinzip, das auch dem System Gesamtschule zugrunde liegt.

 

 

Dort sollen schwächere Schüler zusammen mit und dabei gleichzeitig von stärkeren Schülern lernen. Ein Konzept, das bei Dürener Eltern anzukommen scheint: Die beiden Dürener Gesamtschulen müssen regelmäßig Anmeldungen von Schülern für die fünfte Klasse ablehnen, weil nicht genügend Plätze vorhanden sind.

Zusammen waren es dieses Jahr etwa 130 Jungen und Mädchen, die keinen Platz an der Heinrich-Böll-Gesamtschule im Osten der Stadt und der Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler fanden. Die Zahl der Ablehnungen ist seit Jahren konstant hoch, so ist es nicht weiter verwunderlich, dass immer wieder Forderungen nach einer weiteren Gesamtschule für Düren laut werden.

Die SPD - auch historisch gesehen ein großer Verfechter der Gesamtschule - fordert in Düren schon lange eine dritte Gesamtschule. Henner Schmidt, Bürgermeisterkandidat der Sozialdemokraten an der Rur, möchte die Schaffung einer dritten Gesamtschule in Düren sogar ins Wahlprogramm der SPD aufnehmen. «Die Anmeldezahlen zeigen deutlich den Elternwillen auf: Viele wollen ihre Kinder auf einer Gesamtschule sehen. Dem muss die Politik Rechnung tragen.»

Eine weitere Gesamtschule für Düren? Das sieht Hans-Willi Stollenwerk eher skeptisch. Der Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule verweist auf die gebotene Leistungsheterogenität seiner Schülerschaft.

Bei etwas über 200 Anmeldungen hätten 120 Schüler eine Realschulempfehlung, 35 eine gymnasiale und 50 bis 60 Schüler eine Hauptschulempfehlung. In Mariaweiler ist Platz für 120 Schüler, dort versucht man, eine Drittelung der jeweiligen Leistungsniveaus zu schaffen, mit dem Ergebnis, dass vor allem Kinder mit Real- und Hauptschulempfehlung abgelehnt werden.

Ähnlich verhält es sich an der Heinrich-Böll-Gesamtschule: Dort konnte sich Schulleiter Hermann-Josef Geuenich (kleines Foto) über 199 Anmeldungen freuen. Aufgenommen wurden in diesem Jahr freilich wieder nur 150 der Jugendlichen, 70 von ihnen mit Realschulempfehlung, 27 Schüler mit gymnasial und 53 Schüler mit Hauptschulempfehlung. Von den 49 abgelehnten Schülern hatten 47 eine Hauptschulempfehlung.

Gehe man von diesen Zahlen aus, so beide Schulleiter unisono, würde eine weitere Gesamtschule ausschließlich schwächere Schüler aufnehmen. Das Ergebnis: eine Hauptschule mit anderem Namen. «Und das können wir uns nicht leisten», meint Hermann-Josef Geuenich. Sein Kollege Stollenwerk fügt hinzu: «Die Gesamtschule macht nur Sinn, wenn auch eine Leistungsheterogenität erreicht wird, ein Ersatz für die Hauptschule kann sie nicht sein. Man darf die Qualität nicht opfern, nur um die Anmeldezahlen zu bedienen.»

Eine weitere Gesamtschule könne nicht bedeuten, einfach eine Hauptschule zu schließen, so Schulleiter Geuenich. «Konsequenterweise müsste man dann auch an Realschulen und Gymnasien rangehen und das will niemand.»

Klar sei, so Ulf Opländer, jugendpolitischer Sprecher der SPD, dass eine weitere Gesamtschule Auswirkungen hätte auf die bestehende Schullandschaft. Sein Fernziel: die bestehende Dreigliedrigkeit des deutschen Schulsystems zu überwinden.

Damit trifft er prinzipiell auch auf Zustimmung bei Hermann-Josef Geuenich.

Der Schulleiter, der als Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion auch Vorsitzender des Schulausschusses in Düren ist, schätzt natürlich das System Gesamtschule, für eine flächendeckende Umsetzung sähe er allerdings zu große Hindernisse in Politik und Gesellschaft: «Ich glaube, dass wäre von der Organisation her ein riesengroßes Problem.»

 

 



DNW 9-11.Febr. 2009

Ministerin Sommer ehrt Dürener Gesamtschule

 

Gratulationen und    eine Urkunde vom Ministerium für Schule und Weiterbildung konnte die Heinrich-Böll­ Gesamtschule entgegenneh­men. Bei den Lernstandser­hebungen der 8. Klassen im Jahr 2008 wur­den im Fach Mathematik hervorragende Ergebnisse erzielt. Damit zählt die Hein­rich-Böll­Gesamtschule laut Begleit­schreiben von Ministerin Barbara Som­mer (Foto) zu   "den         erfolgreichsten Schulen in ganz Nordrhein- Westfalen." Schu­le lebt immer von einem guten Zusammenspiel zwischen Schülern, Lehrern und Eltern,

weshalb Glückwünsche auch an alle drei Gruppen gingen. Ganz besonders wichtig ist für Schulleiter Hermann Josef Geuenich· aber die Aus­sage der Ministerin, dass herausragende Lei­stungen ins­besondere das Ergebnis eines guten Unterrichts und der erfolgreichen Arbeit der Lehrkräfte sind. "Des­halb möchte ich diese Auszeich­nung", so schreibt Bar­bara Sommer, "zum Anlass nehmen, mich für das Engage­ment und den Einsatz bei allen Kollegen Ihrer Schule sehr herzlich zu bedanken."

 

 




1.9.2009

Top in Mathe

Heinrich - Böll - Gesamtschule

Düren. Gratulationen und eine Urkunde vom Minis­terium für Schule und Weiterbildung konnte die Heinrich-Böll-Gesamt­schule entgegennehmen.

Bei den Lernstandserhe­bungen der 8. Klassen im I Jahr 2008 wurden im Fach

Mathematik hervorragen­de Ergebnisse erzielt. Da­mit zählt die Heinrich­

Böll-Gesamtschule laut

Begleitschreiben von Mi­nisterin Sommer zu "den erfolgreichsten Schulen in ganz Nordrhein-Westfa­len."

Schule lebt immer von einem guten Zusammen­spiel zwischen Schülern, Lehrern und Eltern, wes­halb Glückwünsche auch an alle drei Gruppen gin­gen. Ganz besonders wichtig ist für Schulleiter Hermann Josef Geuenich aber die Aussage der Mi­nisterin, dass herausra­gende Leistungen 'insbe­sondere das Ergebnis ei­nes guten Unterrichts und der erfolgreichen Arbeit der Lehrkräfte sind. "Des­halb möchte ich diese· Auszeichnung", so schreibt Sommer, "zum Anlass nehmen, mich für das Engagement und den Einsatz bei allen Kollegin­nen und Kollegen Ihrer Schule sehr herzlich zu bedanken." (dIa)

 

 



Dürener Sonntagszeitung 25.1.2009

Als Pioniere in Bosnien

Erster Schüleraustausch zwischen Gradacac und Düren

Düren. "Ihr seid Pionie­re!" Mit dieser Feststel­lung und vielen guten Wünschen verabschiedete Bürgermeister Paul Larue am eine Schülergruppe der Heinrich-BölI-Ge­samtschule vor der Abfahrt nach Gradacac, der Partnerstadt Dürens in Bosnien-Herzegowina

Seit 2001 besteht die Städ­tepartnerschaft zwischen Düren und Gradacac mit zahlreichen und regelmä­ßigen Begegnungen in vielen Bereichen. In die­ser Zeit entstanden enge freundschaftliche Bezie­hungen. Was bisher aber fehlte, war ein regelmäßi­ger Kontakt zwischen den Kindern und Jugendli­chen. So entstand der beiderseitige Wunsch nach einem Schüleraus­tausch, für den die Ivan­ Goran-Kovacic-Schule in Gradacac und die Hein­rich- Böll-Gesamtschule in Düren gewonnen wer­den konnten.

Nach intensiven Vorberei­tungen machte sich nun erstmals eine Schüler­gruppe mit sieben Mäd­chen und drei Jungen auf den Weg in die ehemalige Kriegsregion. Begleitet wurden sie von ihrer Leh­rerin, Cornelia Rehling, dem Partnerschaftsbeauf­tragten der Stadt Düren, Dietmar Bandke, Ingo Rehling sowie Dolmet­scherin Lejla Ahmetovic. Die deutschen Schülerin­nen und Schüler aus dem 8. Jahrgang waren in den Familien der Austausch­kinder untergebracht. Nicht nur dort konnten sie eine ganze Woche lang die unbeschreiblich großzügi­ge bosnische Gastfreund­schaft erleben. Zudem lernten sie auch den All­tag einer bosnischen Fa­milie kennen.

Für die deutschen Gäste war ein umfangreiches, interessantes Programm vorbereitet worden, das gemeinsam mit den bosni­schen Kindern und Leh­rern wahrgenommen wur­de. Ob Empfang im Rat­haus von Gradacac, Aus­flüge nach Tuzla, Bijeljina und insbesondere der geschichtsträchtigen Hauptstadt Sarajevo, Spiele- und Diskoabende, Besuch des Arizona-Marktes, Fußballspiele und Freizeit mit den Gastfamilien, die Dürener Kinder konnten viele positive Eindrücke sammeln Bei verschiede­nen Gelegenheiten waren aber auch die Auswirkun­gen der Vergangenheit sichtbar.

Ein Gegenbesuch in Dü­ren ist für den kommen­den Herbst geplant. "Wir werden noch vor Ende des Jahres mit den Vorbe­reitungen beginnen. Wir freuen uns über die Un­terstützung der Stadt Dü­ren und des Dürener Freundeskreis für Grad­acac und Bosnien e.V., hoffen aber auch auf die Unterstützung von Spon­soren. Denn es ist unwahr­scheinlich wichtig, dass dieses Austauschpro­gramm, das so viel ver­sprechend begonnen hat, weitergeführt wird", rich­tete Cornelia Rehling den Blick in die Zukunft. (dla)

 

 

 

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