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Klassenpflegschaftssitzung

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Klassenpflegschaftssitzung

Klassenpflegschaftssitzung

Wie sollen Pflegschaftssitzungen durchgeführt werden?

Grundsätzliche Überlegungen

Ein Elternabend muss häufig gleichzeitig mehrere Anliegen erfüllen:

Er dient der Information von Eltern in schulischen Anliegen, vor allem in Fragen der Unterrichtsgestaltung;

dem Kontakt mit den Lehrern, vor allem mit dem Klassenlehrer und

dem Kennenlernen der Eltern untereinander.

Elternarbeit ist eine ureigene Angelegenheit der Eltern, d.h. die/der gewählte Klassenpflegschaftsvorsitzende (oder die/der Stellvertreter/in) organisiert in Absprache mit der Klassenleitung und häufig auch mit dessen Unterstützung den Elternabend.

Das Schulgesetz sieht je Schulhalbjahr eine Klassenelternversammlung vor. Selbstverständlich können die Eltern weitere Elternabende, z.B. zu bestimmten interessierenden Themen durchführen. Eltern mehrerer Klassen können auch gemeinsame Elternabende organisieren.

Es ist auch nicht "ehrenrührig", Lehrer aus der  Nachbarschule zu einem bestimmten Thema einzuladen oder einen Elternabend auch ohne Lehrer durchzuführen.

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte dies aber mit der Klassenleitung abgesprochen werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Mehrheit der Eltern thematisch gestaltete Klassenversammlungen nicht kennt bzw. ihnen kritisch, wenn nicht ablehnend, gegenübersteht.

So beschränken sich Elternabende überwiegend auf organisatorische Fragen oder auf Probleme, die der größere Teil der Schüler mit dem Lehrer hat, oder umgekehrt.

Nach anfänglicher Mühe und Startschwierigkeiten bieten thematische Elternabende oft Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Meinungsbildung. Die oft von engagierten Elternvertretern beobachtete Sprachlosigkeit oder Interesselosigkeit von Eltern ihrer Klasse liegt auch darin begründet, dass sie sich nicht "angesprochen" und verstanden fühlen. An Fragen mangelt es meist nicht. Und warum sollten nicht gemeinsam interessierende Fragen auch gemeinsam beantwortet werden.

 

Folgende Grundsätze sollten beachtet werden:

 

Prinzip der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Eltern und Schule

Fragen von allgemeinem Interesse behandeln

der Diskussion sollten sich möglichst viele beteiligen

die Diskussion muss sachlich bleiben

der Diskussion muss ein roter Faden erkennbar sein.

 

Planung

Zuerst ist zu überlegen, welche Themenwünsche für den Elternabend bestehen. Werden im Schuljahr nur zwei Klassenelternversammlungen durchgeführt, wird eine Fülle von Informationen zu vermitteln sein. Themen zur Bildung und Erziehung kommen dann häufig zu kurz. Themen können von allen Beteiligten geäußert werden, den Eltern und den Lehrern. Themenliste (s.u.).

Bezüglich der Form des Elternabends ist zu entscheiden, ob ein kurzer Vortrag mit anschließender Diskussion am besten zum Thema passt oder ob die Eltern beispielsweise in kleinen Gesprächsgruppen das Thema erläutern. Je nach Thema sind Fachleute anzusprechen. Manchmal ist es auch erforderlich Arbeitsmaterial vorzubereiten, z.B. ein kurzes Video oder Kopien.

Terminauswahl

Hierbei sind örtliche Veranstaltungen (Fußballübertragungen etc.) zu beachten. Terminvorschläge mit den beteiligten Lehrern absprechen.

 

Einladung (siehe Beispiel)

 

Die Einladung soll spätestens 10 Tage vorher schriftlich allen Eltern und Lehrern der Klasse, sowie ab Klasse 7 auch den Klassensprechern, zugehen. Dabei kann es je nach Tagesordnung vorteilhaft sein, die Lehrer etwa ½ Stunde später einzuladen, um zuvor im Elternkreis einzelne Probleme diskutieren zu können.

In Verbindung mit der Einladung können sachbezogene Informationen (z.B. Buch- oder Zeitungsauszüge) an die Eltern gegeben werden.

 

Themenauswahl

 

Den Eltern können vor einer Klassenpflegschaftssitzung vorbereitete Themenbögen zur Auswahl von Besprechungspunkten oder Diskussionsthemen vorgelegt werden; auf diesem Wege können sie unbefangen und anonym die Tagesordnung mitbestimmen.

 

Themenvorschläge

Arbeitsgemeinschaften, Ergänzungsunterricht

Arbeitsplan der Klasse

Berufswahl - Berufsberatung

Betriebspraktikum

Bevorstehender Lehrerwechsel

Bildungsziele der einzelnen Fächer

Differenzierung/Leistungskurse

Disziplinschwierigkeiten

Einführung einer neuen Fremdsprache

Einführung neuer Schulbücher

Elternmitbestimmung/Elternmitarbeit

Elternsprechstunde/Elternsprechtage/Elternfortbildung

Entwicklungsprobleme der Altersstufe

Fachlehrkräfte berichten über Inhalte des Unterrichts

Ferienarbeit von Schülerinnen und Schülern

Fernsehkonsum, Computerspiele, Internet

Fördermaßnahmen

Förderverein

Gesundheitserziehung/Ernährung/Umweltschutz

Gewicht von Schulranzen – Hausaufgaben

Informationen über die Schule

Informationen über Schulversuche

Jugendschutz

Klassenarbeiten, Tests

Klassenfeste - Mitarbeit der Eltern

Lehrerversorgung der Klasse/Schule

Lehrpläne/Richtlinien

Notengebung - Zeugnisse

Ordnungsmaßnahmen

Plötzliches Versagen in der Schule

Probleme mit einzelnen Lehrkräften

Projekte

Rauchen und Alkohol in der Schule

Sammlungen in der Schule

Schüleraustausch

Schülerbeförderung

Schulgebäude/Schulgelände

Schulkiosk-Angebot (Getränke, Süßigkeiten...)

Sexualerziehung

Tag der offenen Tür

Taschengeld

Teilung bzw. Aufteilung der Klasse

Umwelterziehung • Unfallschutz / Unfallverhütung

Unterrichtsteilnahme von Eltern

Wandertage l Unterrichtsgänge l Klassenfahrten

Wettkämpfe und Wettbewerbe in der Schule

Sitzordnung

Im Tagungsraum sollte eine aufgelockerte Sitzordnung (z.B. Hufeisenform) vorbereitet werden. Der/die Lehrer müssen in die Gemeinschaft einbezogen werden. Für notwendige Gruppenarbeit Tische und Stühle so stellen, dass von vornherein in kleinen Gruppen gearbeitet werden kann.

 

Protokoll

Die diskutierten Besprechungspunkte und deren Ergebnisse sollten protokolliert werden. Das ermöglicht eine Ergebnisübersicht der angesprochenen Fragen und dient der Versachlichung.

Protokollführer sollte zweckmäßigerweise der stellvertretende Vorsitzende sein. Das Protokoll ist vom Protokollanten und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.

 

Wahlmodus

 

Die Wahl der/des Vorsitzenden und ihres/seines Vertreters muss nach der Wahlordnung geheim durchgeführt werden. Die Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, sollten sich vorstellen und ihre Ansicht zur Elternvertretung entwickeln.

Name, Anschrift und Telefon der Gewählten sind bekannt zu geben.

Ende der Veranstaltung

Vereinbaren Sie mit den Anwesenden die voraussichtliche Dauer der Pflegschaftssitzung und halten Sie im Sinne einer gezielten und fruchtbaren Diskussion den vorgesehenen Endtermin ein.

 

Anregungen

Am Ende einer Pflegschaftssitzung ist es sinnvoll, sich Anregungen für die nachfolgenden Veranstaltungen geben zu lassen. Dazu kann ein Fragebogen nach unten stehendem Muster Hilfestellung leisten.

 

Beispiel: Ihre Hinweise und Anregungen nach dieser Sitzung sollen dazu beitragen, dass auch die Folgeveranstaltungen Ihrem Informationsbedürfnis genügen.

Deshalb möchten wir Sie bitten, uns Ihre Anregungen mittels dieses Bogens zu geben:

Erwartungen an die Pflegschaftssitzung

Offene Fragen

Veranstaltungsort / Beginn

Anzahl der Pflegschaftssitzungen im Schuljahr

Als besonders gut würde ich heute beurteilen

Verbesserungswürdiges

Langfristige Ziele

Kontakt zum Lehrer suchen. Wenn es dann mal zum schulbedingten Gespräch kommt, ist das keine Ausnahmesituation

In der Klasse eine „Wohlfühlumgebung" für Schüler anstreben,

Anstreben, dass sich die Eltern zumindest ein wenig kennen (Adressliste, Elternstammtisch, Grillabend, Wandertag)

Der allgemeine Schulbetrieb wird es danken.

Leidige Problemthemen wie „andere Kinder dürfen mehr, erhalten mehr (Taschengeld, Fernsehen, Weggehen, Zubettgehen etc.)“ können so effektiver angegangen werden.

Bei Problemen (Krankmeldungen, Hausaufgaben nicht verstanden etc.) fällt es den Eltern   leichter, zu anderen Eltern Kontakt aufzunehmen.

im Notfall lässt sich Elternprotest und Widerstand leichter formieren.

 

 

 

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Quelle: Mitglieder-Info 2006-2, Elternmitwirkung konkret,Landeselternschaft Grundschulen NW e.V.

 


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